Sieben Tage Frist
Verfasst: 12 Okt 2026, 01:41
1969 kehrt Alfred Vohrer mit SIEBEN TAGE FRIST zu den Anfängen seiner Regiekarriere zurück. Der Film ist eine Art Spätsechziger-Adaption der Halbstarkenfilme, die er zwischen 1958 und 1960 gedreht hatte. Das Deutschland, das der Film zeigt, ist jedoch ein anderes: der Tonfall ist rauer geworden, die Mode schriller und der Generationenkonflikt eskaliert. Die Handlung spielt in einem Internat, in dem zunächst ein unangepasster Schüler verschwindet, gefolgt von weiteren Personen. Bald darauf tauchen die ersten Leichen auf. Während in anderen Mainstream-Filmen wie DIE LÜMMEL VON DER ERSTEN BANK Lehrern Furzkissen auf den Sitz gelegt wurden, zeigt Vohrer einen Schulalltag, dem jegliche Selbstverständlichkeit abhandengekommen ist. Zudem spukt, typisch für Vohrers Werk, das Gespenst der Nazivergangenheit durch die Schulflure.
Details des Films:
- Land: BR Deutschland
- Jahr: 1969
- Regie: Alfred Vohrer
- Mitwirkende: Joachim Fuchsberger, Konrad Georg, Horst Tappert, Karin Hübner
- Länge: 100 Minuten
- Sprache: Deutsche Originalfassung
- Kopienformat: 35 mm
- FSK: Ab 12 Jahren
http://filmhaus.nuernberg.de
Details des Films:
- Land: BR Deutschland
- Jahr: 1969
- Regie: Alfred Vohrer
- Mitwirkende: Joachim Fuchsberger, Konrad Georg, Horst Tappert, Karin Hübner
- Länge: 100 Minuten
- Sprache: Deutsche Originalfassung
- Kopienformat: 35 mm
- FSK: Ab 12 Jahren
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