Und Jimmy ging zum Regenbogen
Verfasst: 11 Okt 2026, 01:42
Anfang der 1970er Jahre erlebte das deutsche Unterhaltungskino eine goldene Stunde. Johannes Mario Simmel, ein bekannter Volksschriftsteller, prägte mit seinen linksliberal geprägten Bestsellern den Zeitgeist und wurde von der Münchner Roxy-Film zu einer Reihe stilvoll inszenierter Melodramen adaptiert. Regisseur Alfred Vohrer, bereits bei Edgar Wallace erfolgreich, übernahm auch hier eine zentrale Rolle und avancierte zum wichtigsten Regisseur der Filmreihe.
Sein erster Simmel-Film, Und Jimmy ging zum Regenbogen, besticht durch eine elegante Erzählweise, die einen in der Gegenwart angesiedelten Spionageplot mit Rückblenden in die Nazizeit verknüpft und einem düsteren Familiengeheimnis nachspürt. Hervorzuheben ist die dynamische und spielerische Kameraarbeit von Charly Steinberger, der in den 1970er Jahren zu Vohrers engstem künstlerischen Partner zählte.
Einführung: Kamil Moll (Freier Autor über Film, Literatur und Popmusik)
http://filmhaus.nuernberg.de
Sein erster Simmel-Film, Und Jimmy ging zum Regenbogen, besticht durch eine elegante Erzählweise, die einen in der Gegenwart angesiedelten Spionageplot mit Rückblenden in die Nazizeit verknüpft und einem düsteren Familiengeheimnis nachspürt. Hervorzuheben ist die dynamische und spielerische Kameraarbeit von Charly Steinberger, der in den 1970er Jahren zu Vohrers engstem künstlerischen Partner zählte.
Einführung: Kamil Moll (Freier Autor über Film, Literatur und Popmusik)
Land: BR Deutschland
Jahr: 1971
Regie: Alfred Vohrer
mit: Alain Nury, Horst Tappert, Judy Winter, Doris Kunstmann, Ruth Leuwerik
Länge: 133 Minuten
Sprache: Deutsche Originalfassung
Kopienformat: 35 mm
FSK: ab 12
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