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Meine kleinen Geliebten

Verfasst: 27 Jul 2026, 17:30
von Admin
Der 13-jährige Daniel führt ein unbeschwertes Leben auf dem Dorf: Er hat einen Kreis von Freunden, in dem er wohlintegriert ist, Erfolg in der Schule und ein gutes Verhältnis zu seiner Grossmutter, die für ihn sorgt. Die Situation ändert sich, als ihn seine Mutter zu sich in die Stadt holt. Um für den Lebensunterhalt selbst mit zu sorgen, muss Daniel die Schule verlassen und in einer Zweiradwerkstatt arbeiten. Er erfährt die Realität der Erwachsenenwelt: die soziale Hierarchie, den tristen Arbeitsalltag und die Versuche, Ablenkung in sexuellen Abenteuern zu finden.rnrnJean Eustaches erster Farbfilm ist der Abschluss seiner autobiografischen Trilogie. Im Gegensatz zur Eloquenz und Wortgewalt von DIE MAMA UND DIE HURE (1973) ist MEINE KLEINEN GELIEBTEN ein Film der Sprachlosigkeit. Daniel erträgt die ihm zugefügten Verletzungen stumm. Seinen Weg von einer „normalen“ Kindheit in die Marginalität zeigt Eustache mit kalkuliertem Abstand ohne Rührung oder Zorn: „Revoltierende Personen zu zeigen, dient nur der allgemeinen Beruhigung“ (Jean Eustache).rnrnrnOriginaltitel: Mes petites amoureusesrnLand: FrankreichrnJahr: 1974rnRegie: Jean Eustache rnmit: Martin Loeb, Ingrid Caven, rnDionys Mascolo, Jacqueline Dufranne, rnMarie Paule-FernandezrnLänge: 123 Min. rnSprache: FranzösischrnSprachformat: Originalfassung mit deutschen UntertitelnrnFSK: keine Angabe

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