Körperverletzungen am Nelson-Mandela-Platz mehr als halbiert – Sicherheitsgefühl am Aufseßplatz im Fokus: Oberbürgermeis

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Körperverletzungen am Nelson-Mandela-Platz mehr als halbiert – Sicherheitsgefühl am Aufseßplatz im Fokus: Oberbürgermeis

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NÜRNBERG. (874) Die Sicherheit in der Nürnberger Südstadt steht seit Jahren im Fokus von Bürgern und Behörden. Oberbürgermeister Marcus König und Polizeipräsident Gernot Rochholz informierten am 09.10.2026 über die verbesserte Sicherheitslage am Nelson-Mandela-Platz und weitere Maßnahmen am Aufseßplatz.

Am Nelson-Mandela-Platz hatte sich ab Ende 2023 eine aggressive Drogenhändlerszene entwickelt, die zu zahlreichen Straftaten führte. Im Rahmen der Strategie "BAYERN. 360° SICHERHEIT." gründete die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd die Arbeitsgruppe "Nelson" und setzte ein Maßnahmenpaket um, das zu einer deutlichen Reduzierung von Kriminalität führte.

Die Ergebnisse sind deutlich sichtbar:
- Körperverletzungen halbiert
- Szenebezogene Körperverletzungen nahezu verschwunden
- Straftaten mit Messern um ein Drittel zurückgegangen
- Raubdelikte ebenfalls halbiert

Maßnahmen wie gezielte Bepflanzungsstutzungen, ständige Polizeipräsenz und die Einführung von Waffen- und Cannabisverbotszonen zeigen Wirkung. Im März 2026 wurden allein 220 Platzverweise ausgesprochen und 40 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Insgesamt wurden 54 Intensivtäter aus dem Verkehr gezogen, davon 40 inhaftiert und 14 abgeschoben. Hinzu kommen 35 Betretungsverbote.

"Die Lage am Nelson-Mandela-Platz hat sich beruhigt", so Gernot Rochholz. "Er ist wieder ein sicherer Platz für alle."

Am Aufseßplatz steht das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im Mittelpunkt. Die Polizei setzt auf drei Säulen:
1. Prävention durch mehr Polizeipräsenz und soziale Unterstützung
2. Konsequente Regeldurchsetzung, einschließlich Betretungsverboten
3. Infrastrukturmaßnahmen wie Umgestaltung des Platzes und Videoüberwachung

Ein Videoturm überwacht bereits den Platz und dient der Verfolgung von Straftaten.

Kriminalität im Bahnhofsumfeld ist deutlich zurückgegangen, dennoch bleiben Hauptbahnhof und Südstadt Schwerpunkte. Die Polizei arbeitet eng mit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn zusammen, um die Sicherheit weiter zu gewährleisten.

Gernot Rochholz betont abschließend: "Sicherheit entsteht dort, wo Behörden, Stadtgesellschaft und Hilfesysteme an einem Strang ziehen. Dafür setzen wir uns mit Augenmaß, Konsequenz und Menschlichkeit ein."

https://polizei.bayern.de/aktuelles/pre ... index.html
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